Frau im Supermarkt

Das Konzept
 

Der Behälter

Logistikoptimiert
Maschinenoptimiert
Nachhaltig
Shelf-Ready
Kundenorientiert
Werbefläche

Die drei Prinzipien von cu

Nachhaltigkeit

Viele Umläufe aber wenig Transportkilometer und nach starker Abnutzung die Möglichkeit zum Recycling – das ist es, was einen Mehrwegbehälter nachhaltig macht. Bei dem Material setzen wir daher auf Polypropylen (PP): Es ist widerstandsfähig, sortenrein recyclebar und ermöglicht ein reibungsloses Ineinanderstapeln der leeren Behälter. Dadurch können wir in der Rücklauflogistik mehr Behälter auf einmal transportieren und sparen so nicht nur Kosten sondern auch Emissionen. Um zugleich den optischen Verschleiß durch diese Prozesse gering zu halten, ist der Behälter milchig-transparent. Aber keine Sorge – dank des volltransparenten Sichtfensters sieht man trotzdem genau was man kauft.

Einfachheit

„Mehrweg? Ja. Mehr Aufwand? Nein.“ Was zunächst wie ein Widerspruch klingen mag, ist vielmehr  Grundbaustein unserer Unternehmensphilosophie. Und um zu beweisen, wie gut der Spagat zwischen Nachhaltigkeit und Einfachheit funktionieren kann, haben wir unseren Mehrwegbehälter besonders kundenorientiert gestaltet. Die leichten PP-Behälter lassen sich problemlos ineinander stapeln und können darum sogar einfacher zum Supermarkt transportiert werden als leere Pfandflaschen. Wenn die Behälter dann gereinigt und neu befüllt wieder zum Supermarkt kommen, ist das Einräumen in die Regale genauso einfach: die Behälter sind nämlich optimiert für Shelf-Ready Packaging.

Kompatibilität

Innovation muss nicht bedeuten, das Rad – bzw. den Kreis – neu zu erfinden. Mit dem Ziel eines schnellen Wandels Richtung Circular Economy haben wir uns dazu entschieden, den cu-Mehrwegkreislauf in Einklang mit bestehenden Prozessen zu gestalten. Darum ist unser Behälter optimiert für Logistik- und Maschinenparameter. Dank seiner Form und dem separat stapelbaren Stülpdeckel ist er kompatibel mit gängigen Abfüllanlagen, Industriereinigungsprozessen und an Europaletten angepassten Transporthilfsmitteln. Zudem bietet das große Etikett ausreichend Werbefläche, damit der Behälter seinem Inhalt nicht das Rampenlicht stiehlt.

"Wär' ein Behälter aus Glas denn nicht nachhaltiger?"

Wir haben festgestellt: Nein, aktuell ist PP die nachhaltigste Wahl für unseren Behälter. Der Grund:
Es bedarf weniger Energie in der Herstellung und lässt sich besser recyclen. Zusätzlich ist PP robuster.
Lässt man ein Glas mal fallen, zerbricht der Traum von der Wiederverwendung – das passiert bei uns nicht.

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Der Kreislauf

1.
Produktion

Als erstes werden unsere Behälter bei einem der führenden deutschen Hersteller von Lebensmittelverpackungen spritzgegossen. Um Transportemissionen gering zu halten, ist die gesamte Produktion Made in Germany. Sobald die Behälter fertig sind, beginnt für sie die erste von bis zu 50 Touren durch den Kreislauf.

2.
Lebensmittelhersteller

Ob neu produziert oder frisch aus der Reinigung – als nächstes werden die Behälter bedarfsgerecht zum Lebensmittelhersteller geliefert. Nachdem der Hersteller die Behälter befüllt hat, bekommen sie ihr produktindividuelles Papieretikett mit allen wichtigen Hinweisen zum Inhalt und dem Mehrwegkonzept.

5.
Supermarkt - Rückgabe

Die Rückgabe läuft genau wie bei Getränkeleergut über handelsübliche Pfandautomaten: Behälter einwerfen, Pfandbon entgegennehmen. Hinter dem Automaten werden die Behälter dann in die von uns bereitgestellten Sekundärladungsträger einsortiert und abgeholt.

4.
Verbraucher:innen

Dank des wiederverschließbaren Deckels kann der:die Kund:in das Produkt dann portionsweise genießen – mit dem besten Gewissen dabei keinen Plastikmüll zu verursachen. Das setzt natürlich voraus, dass die geleerten Behälter weder zweckentfremdet noch weggeworfen werden. Daher unser Tipp: die leeren Behälter am besten gleich zu den anderen leeren Pfandflaschen stellen und beim nächsten Einkauf zurückgeben.  

6.
Reinigung & Qualitätskontrolle

Wenn die Behälter den Einzelhandel verlassen haben, heißt die nächste Station Reinigung.
Hier durchlaufen die Behälter einen dreistufigen Prozess. Zunächst wird geprüft, ob in den Behältern Substanzen aufbewahrt wurden, deren Rückstände sich nicht ausreichend entfernen lassen (z.B. Benzin). Danach geht es durch eine industrielle Wasserstraße, in der die Behälter mit einer leichten Lauge gereinigt werden. Zum Schluss folgt eine optische Kontrolle, bei der die Behälter auf Kratzer, Sprünge und Risse untersucht werden. Jeder Behälter, der die Kontrolle besteht, wird lebensmittelecht verpackt und an den nächsten Lebensmittelhersteller geliefert. Aussortierte Behälter werden stattdessen sortenrein recycelt.

Auf diese Weise garantieren wie lebensmittelechte Verpackungen bei minimalem Verpackungsmüll.

3.
Supermarkt - Anlieferung

Wie gewohnt folgt der Transport vom Hersteller in den Einzelhandel, wo die Behälter je nach Absprache gleich shelf-ready ankommen. Im Austausch für den Produktpreis plus Pfand geht es dann vom Regal in die Einkaufstasche und ab zum:r Kund:in nach Hause.

Unsere Dienstleistung: Mehrweg-as-a-Service

Kurzum: Wir bieten Lebensmittelherstellern eine All-In-One Solution, um die Implementierung von Mehrweg so einfach, kompatibel und nachhaltig wie möglich zu gestalten.

Wir übernehmen das Design sowie die Produktion der Behälter und kümmern uns um die Rücklauflogistik, Reinigung und Qualitätskontrolle. So haben unsere Kunden stets die richtige Menge lebensmittelechter Verpackungen zur richtigen Zeit am richtigen Ort.

Was wir dafür nehmen? Lediglich eine Mietgebühr je Behälterumlauf - ganz einfach, flexibel und skalierbar.